Kultur unter Druck

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Das Projekt von Olha Komanchuk, Sheyda Kharaghani und Maja Wenker beeindruckt vor allem durch den Mut der drei Studierenden zu einer persönlichen Konfrontation mit ihrer kulturellen Herkunft im Kontrast und Kontext der jeweils anderen Kultur.

Vorurteile, Denkschablonen und fixierte Eingenommenheiten sind dabei weniger überraschend als die ehrliche und radikale Offenheit, mit der diese in dem Projekt eine Bühne der Auseinandersetzung gefunden hat.

Der Mut zur individuellen Perspektive suchte dabei auch jene Grenzen, die unangenehm werden können: Dort, wo Vorurteile ihre Berechtigung haben, diese in der jeweiligen Kultur erfüllt werden und damit deutlich wird, dass jede Kultur durch den Wandel bestimmt ist.

Im Ergebnis entstand ein umfangreiches Kompendium, das nur einen Ausschnitt zeigen kann. Die Tatsache, dass die drei Vertreter:innen die Kulturräume des Iran, der Ukraine und von Deutschland repräsentieren, war und ist eine Herausforderung und gleichzeitig eine beglückende Chance. Zeigt sie doch, wie wichtig der direkte Austausch, die Kommunikation ist und welche Gefahren und Missverständnisse sich dann entwickeln können, wenn man sich nicht mehr oder nur noch über (digitale) Distanzen begegnet.

Veranstaltung: CREATIVE.SHARING

Hier das INFOPLAKAT zum Projekt.

Information zur Veranstaltung:

Menschen scheinen zum Teilen geboren zu sein. Manchmal gerne und freiwillig, manchmal sind wir dazu gezwungen.

Manche denken beim Teilen an einen Verlust, andere an Gewinn. Vielleicht sogar an mehr, als nur zwei Dinge oder Ideen zusammenzubringen.

Wir beschäftigen uns in dieser Veranstaltung mit der Frage, wie Kreativität und Innovation das Teilen zu einem Extra werden lassen.

Unser Ziel sind Ideen und Konzepte, welche die Welt braucht, die keine neuen Probleme produzieren, sondern einen Nutzen stiften und für die sich Menschen interessieren.

Darauf aufbauend entwickeln sie einen kommunikativen Ansatz, wie dieses neue Angebot in die Welt kommt und einen Markt findet.

Wir arbeiten mit unterschiedlichen Methoden, damit am Ende Ihr Projekt nicht nur visuell und inhaltlich überzeugt, sondern auch logisch und damit gut erklärbar ist.


Das Urheberrecht liegt bei den Studierenden. Jede Nutzung der Bilder, in welcher Form auch immer, ist strafbar.

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