Anastasiia Gabidullina und Anna Kremzer / Bachelor / 6. Semester / Sommersemester 2026 / ÜBER.MORGEN
Das Projekt von Anastasiia Gabidullina und Anna Kremzer war von Beginn an ein mutiges Experiment.
Komplexe metaphysische, ontologische und damit auch philosophische Fragen boten den nötigen theoretischen Hintergrund, um schliesslich einen Blick auf die Emergenz zu richten und damit die Frage, woher überhaupt etwas kommt (eine Lösung, eine Gestaltung).
Zum Beispiel: Ist es möglich, die Welt aus einer nichtmenschlichen Perspektive zu betrachten? Welche Fragen wären dann zu beantworten?
Der Titel bildet den kaum einlösbaren Anspruch: die Auseinandersetzung mit Reduktion bzw. der Subtraktion zu einem Punkt, an dem unsere Wahrnehmung gefordert ist, aus dem Bestand des Verbliebenen noch einen Wert bzw. eine Ästhetik zu erkennen.
Das Projektergebnis blieb dem Ansatz eines Experiments treu. Die Gestaltung eines Raumes und der Exponate als offene Fragen, als eine Art Lücke, die nur durch aufmerksame Reflexion und auch den Mut zu einem neuen Denken gefüllt werden konnte.
Veranstaltung: ÜBER.MORGEN
Hier das INFOPLAKAT zum Projekt.
Information zur Veranstaltung:
Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge. [Kurt Marti]
Natürlich ist die Zukunft immer Spekulation. Aber es ist der einzige Zeitraum, den wir gestalten können.
Wir schauen ein wenig in die Zukunft. Vielleicht auch etwas weiter und beschäftigen uns mit mehr oder weniger grossen Herausforderungen. Was hat das mit Design zu tun? Welche Aufgaben entstehen hier für Designer:innen in den nächsten Jahrzehnten?
Wir arbeiten in Teams, wenn das sinnvoll ist. Wir nutzen Methoden, wenn ihr Projekt damit besser wird. Wir entwickeln Prototypen um die Idee besser zu verstehen. Vor allem geht es um ihren mutigen und kreativen Blick nach vorne.
Das Urheberrecht liegt bei den Studierenden. Jede Nutzung der Bilder, in welcher Form auch immer, ist strafbar.






