Lilli Hofmann und Philipp Döhr / Bachelor / 6. (Lilli) und 4. (Philipp) Semester / Sommersemester 2026 / ÜBER.MORGEN
Das Projekt von Lilli Hofmann und Philipp Döhr beschäftigt sich mit einem Thema, das in sehr vieldimensionaler Weise nahezu die gesamte Menschheit betrifft: die Abstumpfung gegenüber dem permanenten Fluss von Bildern, Inhalten und den damit verbundenen komplexen Fragen.
Zumindest betrifft dies jene Teile der menschlichen Spezies, die unter der Permanenz des digitalen Rauschens leben.
Damit verbunden sind soziologische bzw. sozialpsychologische Fragen, aber auch Fragen der Philosophie gegenüber dem konkreten Sujet, dem eigentlichen Thema: Was macht das mit Menschen? Was macht das mit einer Gemeinschaft, die sich immer stärker durch Distanzen definiert?
Was macht das mit der Kommunikation, wenn die Möglichkeiten zum Erklären dessen, was man gerade in einem kurzen Augenblick sieht, gesehen hat, sich kaum noch erinnert, da schon das Nächste erscheint… der begriffliche Boden entzogen wird.
Die innere Welt dessen, was die äussere Welt zeigt, wird dann vielleicht zu einem fraktalen Rauschen von Bedeutungen.
Scharfstellen wird dann immer schwerer.
Veranstaltung: ÜBER.MORGEN
Hier das INFOPLAKAT zum Projekt.
Information zur Veranstaltung:
Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge. [Kurt Marti]
Natürlich ist die Zukunft immer Spekulation. Aber es ist der einzige Zeitraum, den wir gestalten können.
Wir schauen ein wenig in die Zukunft. Vielleicht auch etwas weiter und beschäftigen uns mit mehr oder weniger grossen Herausforderungen. Was hat das mit Design zu tun? Welche Aufgaben entstehen hier für Designer:innen in den nächsten Jahrzehnten?
Wir arbeiten in Teams, wenn das sinnvoll ist. Wir nutzen Methoden, wenn ihr Projekt damit besser wird. Wir entwickeln Prototypen um die Idee besser zu verstehen. Vor allem geht es um ihren mutigen und kreativen Blick nach vorne.
Das Urheberrecht liegt bei den Studierenden. Jede Nutzung der Bilder, in welcher Form auch immer, ist strafbar.

















