KURZFORM [leitsätze]

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Leitsätze beim Nachdenken über die Welt. Wer mag, kann durch die folgenden Textfragmente flanieren und sich dabei vielleicht verführen lassen, den einen oder anderen Text zu lesen.

Im Folgenden findet Ihr Leitsätze aus den einzelnen Texten als Essenz der Inhalte.
Ab hier chronologisch in umgekehrter Reihenfolge. Das heisst, die ersten führen zu jüngeren Texten, die letzten zu den ältesten.
Kleiner Tipp: Einfach mit Suchen (vor allem im Webbrowser) einen Begriff eingeben und schauen, ob sich dieser irgendwo finden lässt.

Nicht alle Texte haben Leitsätze. Manchmal passt es zum Inhalt, manchmal nicht. Schaut daher gerne auch direkt in das Textportal. Aktuell gibt es 75 Texte, zusammen 792 Seiten. Daher ist suchen und finden sicher eine gute Idee.

Bitte beachtet die Nutzungsmöglichkeiten hier ganz am Schluss und nach jedem Text.

Der Wert der Welt der Gravitation scheint sich unter einem gemeinsamen Code der Selbstähnlichkeit langsam aufzureiben und in der Folge aufzulösen.
Werden wir zu digitalen Phänotypen, deren Unterscheidbarkeit nur noch durch den Zwang zum Unterschied verteidigt werden kann?
SCHÖNHEIT_3 [codes]

Ohne Zuweisung, ohne eine aktive Vergabe des Begriffs als Titel ist das Attribut Schönheit ohne Substanz, ohne kulturellen bzw. sozialen Wert.
SCHÖNHEIT_3 [codes]

Menschliche Kultur unterliegt dem Zwang zur Vorstellung. Die Suche nach einem Sinn ist gleichbedeutend mit der Last, in allem etwas erkennen zu müssen. Ein Zuordnungsdruck, dem wir nicht entrinnen können.
SCHÖNHEIT_3 [codes]

Wir vergleichen und bewerten unsere Erscheinung in Relation zu anderen Menschen.
Wir erkennen Codes und nutzen diese als Kriterien für eine passende soziale Zuordnung.
Wir erinnern, was uns besonders angesprochen hat, uns auffiel und damit erstrebenswert erschien.
SCHÖNHEIT_3 [codes]

Prägungen führen durch Wiederholung zur Verfestigung des gedanklichen Untergrundes.
Jeder weitere Schritt führt zu einem kognitiven Trampelpfad.
Jedes Verlassen gewohnter Umgebungen führt zu Verunsicherung.
NEONARZISSMUS_2 [hybris]

Selbstherrschaft basiert auf der permanenten Verteidigung einzelliger Positionen.
Immer verbunden mit einem Verlust an Freiheit und meistens begleitet durch eine Form von Gewalt.
NEONARZISSMUS_2 [hybris]

Ohne Verbindung zur Welt verharren wir in starren Positionen und beginnen eine einsame Form der Selbstfütterung. Wir ertränken mögliche Perspektiven der äusseren Welt in unserem inneren Gewässer, dessen Tiefe alles für uns Fremde unter dem Etikett einer Bedrohung verschluckt.
NEONARZISSMUS_2 [hybris]

Die permanente Unsicherheit unserer Wirkung auf die Aussenwelt kommt einer sozialen Osmose gleich: ein Druckausgleich gegenseitiger Reflexion, denen man sich nicht entziehen kann. Als bekannter Teil einer sozialen Gruppe auch nicht durch Abwesenheit.
NEONARZISSMUS_1 [reflexiv]

Die in einem Gespräch verwendeten Worte werden zu einem kommunikativen Tauschhandel. Jedes gesprochene Wort erfährt einen semantischen Abrieb, der die Bedeutung des Wortes in Relation zu den kommunizierten Inhalten verändert.
JOURNALIMITISMUS

Menschliche Kommunikation ist der permanente Kampf um individuelle Bedeutung in Verbindung mit dem Bedürfnis, von dem relevanten sozialen Umfeldes akzeptiert, vor allem jedoch nicht ausgeschlossen zu werden.
JOURNALIMITISMUS

Jede Wahrnehmung wird über Kommunikation zu einer gemeinsamen Wirklichkeit verhandelt und führt zu einem permanenten Abgleich derselben. Dieser Prozess ist nie beendet.
KONSTRUKTIVISMUS

Es existiert kein Gegenstand bzw. nichts ist unabhängig von der rezipierenden Person und der Wahrnehmung dieser.

Damit gibt es keinen objektiven Nullpunkt, auf den sich eine gemeinsame Sicht beschreiben ließe. Jede Form einer absoluten Verbindlichkeit ist dadurch unmöglich.

Eine Wahrnehmung der Welt ist ohne individuelle Wahrnehmung und den permanenten Abgleich mit anderen Wahrnehmungen als sozialer bzw. kooperativer Akt nicht möglich.

Wahrnehmung ist immer und ausnahmslos subjektiv.
KONSTRUKTIVISMUS

Die Worte der Sprechenden sind nicht ausschliesslich deren Worte.
Die Gesellschaft spricht immer mit.
KONSTRUKTIVISMUS

Eine Position ist nie isoliert. Sie basiert auf dem permanenten Abgleich mit allen uns umgebenden Positionen.
Diese waren oder sind für uns relevant.
Sie werden relevant.
Oder sie erscheinen uns nur relevant.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_3 [position]

Die physikalische Welt verliert zunehmend ihren Wert in der Gravitaion der Dinge.

Die digitale Welt transmittiert und simuliert ein imaginäres Potenzial als eine Art Gravitation der Wünsche.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_3 [position]

Jeder Ort ist systemischer Teil der Summe anderer Orte und damit der endlosen Summe von Positionen in Relation zu diesen Orten.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_3 [position]

Die Existenz erfordert Präsenz.
Die Präsenz wird zum Medium.
Das Medium wird zum Symbol.
Das Symbol ersetzt die Existenz.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_3 [position]

Ein Werkzeug ist ein isoliertes Objekt mit einer definierten Funktion, das zum Zweck einer speziellen Problemlösung zum Einsatz kommt.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_2 [funktion]

Probleme treten immer in der Nachbarschaft anderer Probleme auf.
Lösungen treten immer in der Nachbarschaft anderer Lösungen auf.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_2 [funktion]

Eine singuläre Funktion diffundiert in der Erwartung, der jeweilige Kontext müsse das Problem prädiktional lösen, bevor dafür ein eigener Aufwand notwendig würde.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_2 [funktion]

Das Objekt wird zum Komplex
Die Funktion wird zum Kontext
Die Position wird zur Relation
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_1 [objekt]

Die physikalische Welt verliert ihre Bedeutung in Relation ihrer Kompatibilität zu einer digitalen Lösung.
Damit verändern sich die ökonomischen Werte des einzelnen Angebotes in Abhängigkeit zu diesem Effekt.
SINGULARITÄT DER BELIEBIGKEIT_1 [objekt]

Jedes System und damit jede Regel für das menschliche Zusammenleben basiert immer auf jenen positiven Effekten, die für den dominanten Teil der Gemeinschaft erzielt werden können.
REANIMATIONSPOLITIK

Jedes Zusammenleben basiert auf Strukturen, auf der Organisation derselben und den Inhalten, die innerhalb dieses Systems permanent verhandelt und damit verändert werden.
REANIMATIONSPOLITIK

Ein einzelner, von einer Suchmaschine gefundener Sucheintrag nivelliert den Wert des Inhalts dieses Eintrages proportional zu der Menge aller gefundenen Einträge.
INTELLIGENZ_1 [produktivität]

Machen (wollen) wird zum ersten und eigenen Können.
Damit entsteht Sicherheit, das fehlende Wissen aus dem Tun heraus auszuwählen, zu beurteilen und passgenau mit den eigenen Zielen zu verbinden.

Damit entsteht Kompetenz als ein eigenes Erlebnis, welches von der freiwilligen Hinterfragung und damit der Erneuerung lebt.
Man kann dies auch Neugier nennen.
INTELLIGENZ_1 [produktivität]

Zielgruppen sind Stilgruppen
INNOVATION_6 [markt]

Innovation ist Teil eines Prozesses, der den Unterschied zwischen dem alten und dem neuen verständlich macht.
INNOVATION_6 [markt]

Jede Störung muss dabei Druck ausüben.
Jede Störung muss zu einer Not werden, damit sich etwas ändert.
Die Veränderung ist dann nur noch die logische Konseqenz.
INNOVATION_6 [markt]

Eine Innovation ist immer eine Neuheit.
Eine Neuheit muss keine Innovation sein.
INNOVATION_6 [markt]

Menschen sagen nicht immer, was sie denken.
Sie denken nicht immer, was sie machen.
Sie machen nicht immer, was sie fühlen.
Sie fühlen nicht immer das, was sie (wirklich) wollen.
INNOVATION_5 [arbeit]

Mix the unmixable!
INNOVATION_5 [arbeit]

Possibilismus bedeutet, dem scheinbar Unmöglichen eine Bühne zu geben. Im Prinzip ist das sehr einfach: 
Es benötigt die Fähigkeit der inneren Vorstellungskraft darüber, wie sich die Dinge verändern. 
Es braucht das Interesse an Menschen, die Freude daran, Menschen in ihrer Vielfalt und ihrem Zusammenwirken verstehen zu wollen. 
Und es benötigt die Lust an der Entdeckung, den Mut zur Unwissenheit, als würde man die Augen fast schliessen und nur noch grobe Umrisse erkennen.
INNOVATION_5 [arbeit]

Innovation finden immer dann und dort statt, wo Menschen dadurch mehr Vorteile haben, als es für sie ein Aufwand wäre, die alten Gewohnheiten zu ändern.
INNOVATION_4 [prospektion]

Jede Neuerung bedeutet Veränderung zum Gewohnten und damit dem, was Menschen gelernt und akzeptiert haben.
Die Akzeptanz zur Veränderung bedeutet Lernen und damit die Bereitschaft, einen Aufwand zu leisten.
Der Aufwand muss für Menschen als geringer wahrgenommen werden, als das Ergebnis, das durch diese Leistung erbracht wird.
Das Ergebnis muss immer positiv sein (positives Delta).
INNOVATION_3 [anthropologie]

Nicht weil etwas neu ist, ist es gut.
Sondern es ist gut, weil es neu ist.
INNOVATION_2 [bedingungen]

Produkte und Services werden kombiniert.
Lösungen suchen Nachbar-Lösungen.
[aus einem Vortrag im Jahr 1999)
INNOVATION_1 [vorbilder]

Produkte verschmelzen.
Inhalte werden skalierbar und individuell.
[aus einem Vortrag im Jahr 1999)
INNOVATION_1 [vorbilder]

Klassische Produktwerte ändern sich.
Neue Serviceumfelder entstehen.
[aus einem Vortrag im Jahr 1999)
INNOVATION_1 [vorbilder]

Unternehmen werden beziehungsfähig.
One-face-to-the-customer als Prinzip.
[aus einem Vortrag im Jahr 1999)
INNOVATION_1 [vorbilder]

Mikro-Märkte entstehen.
Produkte und Services werden zu Komponenten.
Markt-Tracking statt langfristiger Strategien.
[aus einem Vortrag im Jahr 1999)
INNOVATION_1 [vorbilder]

Alle Menschen werden als Geniesser geboren, sie wollen glücklich sein und suchen einen tieferen Sinn in ihrem Leben, um dann irgendwann zufrieden und gesund zu sterben.
DAS GEHT ZU WEIT

Unsere Vorstellung und damit das, was wir als Möglichkeit akzeptieren, schwingt zwischen der ungetrübten Sicherheit einer weiten Perspektive und den aktuellen Begrenzungen dessen, was unser Leben ermöglicht.
POSSIBILISMUS

Possibilismus bedeutet, dem scheinbar Unmöglichen eine Bühne zu geben. Im Prinzip ist das sehr einfach:
Es benötigt die Fähigkeit der inneren Vorstellungskraft darüber, wie sich die Dinge verändern.
Es braucht das Interesse an Menschen, die Freude daran, Menschen in ihrer Vielfalt und ihrem Zusammenwirken verstehen zu wollen.
Und es benötigt die Lust an der Entdeckung, den Mut zur Unwissenheit, als würde man die Augen fast schliessen und nur noch grobe Umrisse erkennen.
POSSIBILISMUS

Die Qualität der Lösung zu einem Problem spiegelt die Kompetenz derer wider, welche die Begrenzungen für den Prozess zur Erreichung derselben korrekt einschätzen und planen.
HEURISTIK

Jede Kompetenz muss durch Wiederholung progressiv optimierbar und reziprok effizienter werden, um langfristig einen effektiven Wert zu erreichen und diesen in der Folge verteidigen zu können.
HEURISTIK

Intuition definiert die Qualität ihres Beitrags zu einer Lösung durch die Nichtdefinierbarkeit ihres Weges, welcher dazu führte.
Sonst wäre es keine Intuition.
HEURISTIK

Die Qualität eines heuristischen Prozesses basiert auf einem Netzwerk des Gelernten und damit einer Kompetenz, welche durch die damit verbundene innere Sicherheit die Freiheit für den intuitiven Zufall ermöglicht.
HEURISTIK

Eine gute Idee macht im Kern schon die nächste und damit die noch bessere Idee sichtbar.
IDEE

Eine grundsätzliche Innovation hat einen Disseminationseffekt, der sich radial auf alle Lebensbereiche auswirkt und diese grundlegend verändert.
IDEE

Eine gute Idee macht im Kern bereits die nächste und damit die bessere Idee sichtbar.
IDEE

Neue Ideen transformieren ein bestehendes Angebot um den Wert dessen, womit ein erhöhter Nutzen, eine höhere Attraktivität und damit eine neue Akzeptanz vermutet wird. 

Alles was diese Ziele nicht erfüllt, bleibt unverändert erhalten und garantiert neben einer standardisierten Funktionalität die ökonomische Plausibilität des Aufwandes der Veränderung.
IDEE

Jede Idee ist immer das intuitive und kognitive Produkt eines holistischen Reflektors der eigenen Existenz und lässt sich davon nicht trennen.
IDEE

Was ist der Nukleus eines Produktes, warum es nicht nicht nicht erfolgreich sein konnte. Warum der Erfolg zwingend war?

Es ist die Frage nach der zentralen, der verbesserten Idee (dem Neo-kleus), die den Unterschied zu jenem definiert, was bis zu diesem Zeitpunkt der Standard war.
IDEE

Eine Idee definiert ihr langfristiges Potenzial, indem sie ihre Relevanz permanent und grundlegend in Frage stellt, mehr noch: indem sie permanent deren Existenz mit divergenten Ansätzen bekämpft. 
IDEE

Wenn ich den Kern, die Idee des Menschseins verstanden habe, dann habe ich auch seine Handlungen, seine Wünsche, seine Bedürfnisse, seine Ängste und Hoffnungen verstanden.
IDEE

Wenn ich die menschliche Hand verstanden habe, dann habe ich auch verstanden, was sie anfassen, was sie machen will und wie sie die erreichbare Welt in jedem Augenblick gestaltet.
IDEE

Ich bin der, der ich bin, weil es war, wie es war.
Was wäre geworden, wenn es anders gewesen wäre? 
KONTRAFAKTIZITÄT

Die Gegenwart bildet den Konsens mit der erreichbaren Umwelt und schafft dadurch die Sicherheit für exakt diesen Moment.
KONTRAFAKTIZITÄT

Die Ablagerungen unserer Existenz entsteht durch die Zeit der erlebten Erfahrungen. Dies führt im Verlauf unseres Lebens zu einer immer höheren Verdichtung und wird schliesslich in unserer Wahrnehmung zur unumstösslichen Wahrheit.
KONTRAFAKTIZITÄT

Jede Prägung, im Wortsinn des Begriffes, ändert den Untergrund unserer Existenz um den Effekt der Erfahrung und variiert damit unsere Perspektive, die wir in der Folge auf die von uns wahrgenommene Realität einnehmen können.
MUSTER

Die sichtbare Externalisierung einer bewusst erlebten Vorstellung auf ein äusseres Medium oder als ein Artefakt, ist Projektor der individuellen Sicht des Individuums selbst und Reflektor zum Abgleich mit der Vorstellung und damit eine Version derselben.
MUSTER

Das was wir sehen und wahrnehmen ist immer eine Reflexion dessen, was für uns Bedeutung hat. 

Es ist immer das, was innerhalb unserer sozialen und konkreten Situation relevant ist.

Es ist immer eingebettet in den Interpretationsraum der uns umgebenden Gemeinschaft (Gesellschaft).

Damit ist das eigene Sehen und Interpretieren des Betrachteten immer verbunden mit dieser Gemeinschaft und den, wenn auch nur temporären, akzeptierten Konventionen.

Wir können daher ohne die Wahrnehmung der uns umgebenden soziale Realität (auch wenn sie nicht präsent ist) nichts wirklich sehen und unserer Identität zuordnen.
MUSTER

Lernen bedeutet die Evolution jener Qualität, welche nachfolgend zu einer Verbesserung dessen führt, was dann als Vorlage zum weiteren Lernen genutzt werden kann.
MUSTER

Das Individuum wird dem Inhalt untergeordnet.
MUSTER

Muster sind ein inklusiver Teil der kollektiver Konvention in ihrer jeweiligen Zeit. 
MUSTER

Eine gute Idee macht eine noch bessere Idee im Kern schon deutlich.
HUMAN DATA

Externalisieren wir unser Leben in Hilfsmittel zur Beweisführung und Vergegenwärtigung der eigenen Existenz?
HUMAN DATA

Menschen sind Stilgruppen
NEW SALES

Erst wenn Unternehmen ihre Kunden als kundige Persönlichkeiten wahrnehmen und wertschätzen, nehmen sie als Teil der Gesellschaft eine Position ein, die mitwirken und mitgestalten will und nicht nur mitnehmen.
NEW SALES

Markenkommunikation ist ein lebendiger Prozess, der in der Wechselwirkung dessen gestaltet und bestimmt wird, wie Menschen konkret handeln und aktiv sind.

Marken und deren kommunikative Wirksamkeit ist nie isoliert von parallelen Einflussfaktoren, in deren Zusammenspiel sich gesellschaftliche Akzeptanz entwickelt.

Marken sind Teil zukünftiger gesellschaftlicher Veränderungen und damit neuer Realitäten. Diese Veränderungen sind immer holistisch und eingebunden in kommende Narrative.
NARRATIVE BRANDING

Kommunikation ist ein iterativer Prozess. Die Qualität erfolgreicher Kommunikation ist davon bestimmt, auf Veränderungen, neue Anforderungen welcher Art auch immer agil und konstruktiv reagieren zu können.

Kommunikation und damit auch Markenkommunikation ist ein systemischer Vorgang. In einer Metapher gesprochen folgt er dem Ansatz von game und play. Es geht darum, das Spielfeld und die Regeln zu kennen, um in der Folge damit erfolgreich spielen zu können. Ein System ist das Spielfeld, das erst durch seine [systemische] Anwendung zum Leben erweckt wird.
NARRATIVE BRANDING

Was machen wir?
Was machen wir besser?
Was machen wir besser jetzt?
Was machen wir besser jetzt nicht?
Was machen wir besser jetzt nicht, sondern?
NARRATIVE BRANDING

Eine Marke soll immer erkannt, aber stets neu entdeckt werden.
NARRATIVE BRANDING

Menschen sagen nicht immer, was sie denken.
Menschen denken nicht immer, was sie machen.
Menschen machen nicht immer, was sie fühlen.
Menschen fühlen nicht immer das, was sie (wirklich) wollen.
NARRATIVE BRANDING

Marken, die ihre eigene Position auch als Teil einer Gesellschaft verstehen, erkennen das Potenzial, welches sich dadurch entfalten kann, wenn man auch Teil dieser Geschichte ist (Narrativ), man zu den Geschichten der Menschen in dieser Gesellschaft passt und die eigene [Marken-] Geschichte nur in einem Resonanzraum zu dieser Gesellschaft erzählt.
NARRATIVE BRANDING

Jede Innovation steigert sich progressiv im Verhältnis zu der Sollbruchstelle (des Punktes) ihres potenziellen Scheitern.
GREGORY BATESON

Mix the unmixable ist eine kognitive Akrobatik, die Grenzen des akzeptiert Denkbaren zu durchbrechen und einen Blick auf die Möglichkeiten jenseits dieser Grenzen zu lenken.

Man fragt: Was wäre wenn?
Und dann spekuliert man: Wenn es so wäre, dann…
GREGORY BATESON

Entwicklung bedeutet, etwas so lange von seinen Wickeln zu befreien, bis der Kern sichtbar wird.
ENTWICKELN

Leben ist die Entwicklung von Potenzial durch die richtige Dosierung des uns umgebenden Risiko.
ENTSCHEIDUNG

Die Menge der verfügbaren Informationen und Möglichkeiten reduziert die Bereitschaft einer individuellen Entscheidung und führt zur Externalisierung in standardisierte, vor allem digitale Hilfsmittel.
ENTSCHEIDUNG

Die Qualität einer getroffenen Entscheidung verläuft reziprok zwischen der Komplexität der Herausforderung und der Kompetenz des Individuums, das die Entscheidung trifft.
ENTSCHEIDUNG

Wahrnehmung der Notwendigkeit.

Relevanz für die konkrete Situation.

Risikoabschätzung bei ausbleibender Entscheidung.

Beachtung der erreichbaren Umfeldfaktoren (-Informationen).

Berücksichtigung erwünschter und unerwünschter Effekte.

Durchführung und Berücksichtigung möglicher Alternativen.

Erfolgskontrolle und Speicherung der Aktivität.
ENTSCHEIDUNG

Lösungen treten in der Nachbarschaft anderer Lösungen auf, so wie Probleme in der Nachbarschaft anderer Probleme auftreten.
DESIGNBEGRIFF

Es gibt keine weissen Flecken mehr. Wir können nichts mehr abschalten. Es wartet immer auf uns.
PERMAACTIVITY

Unser Fuss muss schon vorher wissen, wohin er tritt, sonst würden wir den Schritt nicht machen.
Unser Gehirn muss schon vorher wissen, wohin es als Nächstes denkt, sonst würde es die Verbindung nicht herstellen.
MENSCH = KONSTRUKTEUR

Generell ist die Idee der Nachbarschaft eine grundlegende Eigenschaft jedes Veränderungsprozesses, somit auch jeder Idee, jeder Neuerung, jeder Innovation.
MENSCH = KONSTRUKTEUR

Lernen ist die Summe dessen, was Menschen im Zusammenspiel der damit verbundenen Veränderungen in ihrem Leben akzeptieren.
LERNEN_1

Man kann nicht nicht lernen.
LERNEN_1

Die Bereitschaft zur Veränderung und damit die Bereitschaft zum Lernen ist direkt an den Nutzen gekoppelt, welcher durch diese Veränderung erwartet wird. Der Nutzen [positives Delta] muss grösser sein als der Aufwand, der zu dieser Veränderung und damit zur Verdrängung der Gewohnheit nötig ist.
LERNEN_1

Die Kraft zur Vision und Innovation ist eine Kombination aus der Kraft der Idee (in Relation zum Problem) und dem Winkel (in Relation zu einer Geraden), mit welcher eine neue Perspektive in die Zukunft möglich werden soll.

Die Position (Höhe der Perspektive) für diesen Entwurf zu etwas Neuem ist der dritte Faktor und damit mit entscheidend für die Realisierbarkeit der Idee bzw. der Vision.
LERNEN_1

Lernen ist die Bereitschaft zur Veränderung und damit dem teilweisen Verlust des schon Gelernten, das dabei ersetzt oder mindestens verändert wird.
LERNEN_1

Lernfähigkeit verläuft korrelativ zu mehr neuen Einflüssen.

Lernunfähigkeit verläuft reziprok zu weniger neuen Einflüssen.
LERNEN_1

Wenn der Tauschwert durch den Menschen (als positives wirtschaftliches Delta) in einer Welt der KI-gesteuerten Robotik in der Zukunft zunehmend verloren geht, welchen Wert hat dann der Mensch in der Welt bzw. welchen neuen Sinn muss dann die Welt für die Menschen (er-) finden?
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ_1

01 Menschen werden zum zentralen Impuls- und Themengeber.

02 Digitalisierung wird zur globalen Metasphäre (Parallelität).

03 Konfiguration wird zur Produktionsmethode.

04 Produkte werden individuelle Zwischenergebnisse.

05 Kultur wird kommerzielles Substrat menschlicher Bedürfnisse.
9C [HYPERTRENDS?]

Jedes digitale Signal ist eine symbolische Referenz für einen Vorgang, der im Ergebnis zwingend zu einer Simulation der analogen und damit physikalischen Wirklichkeit führt.
DIGITALITÄT

Wäre der Computer mit sich alleine, dann wäre der Aufwand für die Interpretation der damit verbundenen Funktionen und Prozesse um ein Vielfaches geringer.
DIGITALITÄT

Prinzip UNDO: Ein Computer als prominentester Vertreter der Digitalität ist das erste vom Menschen realisierte Werkzeug, das einen Schritt zurück erlaubt, ohne Spuren zu hinterlassen.
DIGITALITÄT

Das Objekt wird zum Komplex

Die Funktion wird zum Kontext

Die Position wird zur Relation
SYSTEMIC ECONOMY_1

Ein System ist das Substantiv einer in sich geschlossenen Struktur, dessen Potenzial durch die Abgrenzung und die Ergänzung zu einem anderen System deutlich wird. Systemik ist die Adjektivierung dessen, also die Anwendung eines Systems in Kombination zu seinem Umfeld.
SYSTEMIK

Jedes System erhält erst durch seine Anwendung die geplante  Bestimmung und damit auch den Nutzen für die Anwender. Das System wird dabei durch seine Elemente definiert, welche durch die Systemik von Regeln die Anwendung nutzbar macht.
SYSTEMIK

Wenn wir übereinstimmen, dass Probleme immer in der Nachbarschaft von anderen Problemen zu finden sind, dann darf man auch vermuten, dass Lösungen immer in der Nachbarschaft anderer Lösungen gefunden werden. 
SYSTEMIK

Die physikalische Welt verliert ihre Bedeutung in Relation ihrer Kompatibilität zu einer digitalen Lösung.
Damit verändern sich die ökonomischen Werte des einzelnen Angebots in Abhängigkeit zu diesem Effekt.
SYSTEMIK

Warum können wir nicht aufhören, die Welt zu gestalten?
KAUSALRADIEN

Ein Information ist nie komplett eingrenzbar, sie steht immer in einem systemischen Zusammenhang zu dem direkten oder indirekten Umfeld.
INFORMATION

Das Medium emulgiert mit der Botschaft und implodiert in die Unendlichkeit der damit möglichen Kombinationen.
INFORMATION

Jede Entwicklung ist eine Substanz im Substrat der Universalität.
INFORMATION

Jede Entwicklung ist ein originärer Teil von Allem, damit auch schon immer eine Anlage der Möglichkeiten, die in unserer Welt als Ganzes angelegt ist und damit auch Teil der Realität werden kann. 
INFORMATION

Ein Information ist nie komplett eingrenzbar, sie steht immer in einem systemischen Zusammenhang zu dem direkten oder indirekten Umfeld.
INFORMATION

Gesetzgebung ist meistens der Schlusspunkt eines gesellschaftlichen Diskurses und damit der Abstimmung über die Frage des Gemeinwohls. Gleichzeitig ist es der Punkt, an dem eine Gesellschaft wieder neu über das gleiche Thema verhandelt. Vor diesem Hintergrund ist Rechtsprechung immer ein Übergang und damit Teil subjektiver Wahrnehmung.
FREIER WILLE

Ich bin das, was ich wurde und kann demnach nur das tun, was mir das gewordene Ich ermöglicht. 
FREIER WILLE

Kausalität ist ohne Kontext nicht möglich. 
Kausalität ist angewandter Kontext.
KONTEXT

Eindeutig in sich geschlossene kausale Ereignisse gibt es nicht, es kann sie nicht geben. Sie sind immer eine bestimmte (von einer Instanz entschiedene) Eingrenzung bzw. Betrachtung. 
KONTEXT

Die Wirkkräfte der Kausalität, also der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, ist zwar in der Theorie abgrenzbar oder kann als strenge Abfolge (wie bei der Kausalkette) beschrieben werden. 

Allerdings ist die (systemische) Situation, welche schliesslich zu einem Ergebnis führt, vor allem radial angelegt.

Es gibt auf unterschiedlichen Relevanzebenen verschieden wirksame Einflussfaktoren, die alle in Bezug (Distanz) zum avisierten Ziel der Problemlösung an dem Ergebnis teilnehmen.
KONTEXT

Das Einzelne ist mehr als seine Bestimmung für das Ganze.
HOLISMUS

Jedes System benötigt für seinen Nutzen und die damit verbundene Wirksamkeit eine gesellschaftliche Konvention zur Anwendung, die weitgehend komplett sein muss. 

Gleichzeitig ist die individuelle Wahrnehmung und situative Nutzung eines Systems permanenter Impulsgeber für Veränderung und Weiterentwicklung.
HOLISMUS

Wenn man bedenkt, dass der Mensch den Preis für sein Gehirn im Laufe der Evolution damit verdienen musste, dass er bis heute die ersten Jahre in vollkommener Abhängigkeit verbringt, versteht man die Bedeutung seiner Fähigkeit zu eigenen Visionen und damit auch zur Autonomie innerhalb einer sozialen Gruppe.
GEWOHNHEIT

Es wird zukünftig ein relevanter Erfolgsfaktor hoch entwickelter digitaler Systeme, dass sie irrationale und damit der menschlichen Emotion nachbildende Faktoren als Systemmerkmal inkludieren.
IRRATIONALISMUS

Erfahrungen sind immer Nahtstellen komplexer Beziehungsgeflechte im Verlauf der persönlichen Vergangenheit.

Diese Erfahrungspunkte prägen, je nach ihrer Bedeutung, die jeweils darauf folgende persönliche Entwicklung.

Die Vergangenheit wird im Rückblick logarithmisch wahrgenommen. 

Frühe Phasen werden in grösseren Zeiträumen zusammengefasst, oder sie werden in einer Kategorie gebündelt.
PROPORTAGE

Wenn wir ohne Probleme unsere Vergangenheit analysieren und glauben, daraus Wertvolles für unsere Gegenwart zu erkennen, warum haben wir dann kein Vertrauen, unsere Zukunft proalysieren zu können, mit dem gleichen Ziel: Zu verstehen, was wie besser heute lassen sollten, damit unsere Proalyse auch eintritt.
PROPORTAGE

Wie soll ich in der Lage sein, jemanden zu motivieren, wenn ich nicht das Motiv der Person kenne? 
PROPORTAGE

Jedes Spiel basiert auf der Kenntnis der Spielregeln. 
Das bedeutet die Fähigkeit, diese anzuwenden zu können und damit zu spielen.
PROPORTAGE

Der Erfolg einer erfolgreichen Veränderung gewohnter Lebensstandards verläuft reziprok zum Aufwand, der für diese Veränderung notwendig ist.
PROPORTAGE

Ein System definiert sich sowohl durch seine Abgrenzbarkeit zu einem anderen System in Kombination zu einem Sinn- und Ziel orientierten gemeinsamen Ganzen.
PROPORTAGE

Das Leben ist ein doppelter Spiegel zwischen den beiden Erzählebenen von es war einmal! und was wäre wenn?
PROPORTAGE

What if?
If, then! 
PROPORTAGE

© Carl Frech, 2023

Die Nutzung dieses Textes ist wie folgt möglich:

01 Bei Textauszügen in Ausschnitten, zum Beispiel als Zitate (unter einem Zitat verstehe ich einen Satz oder ein, maximal zwei Abschnitte), bitte immer als Quelle meinen Namen nennen. Dafür ist keine Anfrage bei mir notwendig.

02 Wenn ein Text komplett und ohne jede Form einer kommerziellen Nutzung verwendet wird, bitte immer bei mir per Mail anfragen. In der Regel antworte ich innerhalb von maximal 48 Stunden.

03 Wenn ein Text in Ausschnitten oder komplett für eine kommerzielle Nutzung verwendet werden soll, bitte in jedem Fall mit mir Kontakt (per Mail) aufnehmen. Ob in diesem Fall ein Honorar bezahlt werden muss, kann dann besprochen und geklärt werden.

Ich setze in jedem Fall auf Eure / Ihre Aufrichtigkeit.